CMD

KOSTENTRÄGER

 

Zur Ausübung und Abrechnung Manuellen Therapie gegenüber allen Kostenträgern ist eine spezielle Zusatzausbildung mit einer Abschlussprüfung erforderlich.

 

 

KRANKENKASSENZULASSUNG FÜR ALLE KASSEN UND BERUFSGENOSSENSCHAFTEN

POLIZEI UND HEILFÜRSORGE DER BUNDESWEHR

PRIVATVERSICHERTE UND BEIHILFEVERSORGUNG

 

VERORDNUNGEN VON ALLEN ZAHNÄRZTEN

 

TERMINVEREINBARUNG

TELEFONISCH

MONTAG, MITTWOCH UND DONNERSTAG VON 9:00 BIS 13:00 UND ANRUFBEANTWORTER

ONLINE ODER EINFACH MAL VORBEISCHAUEN

SCHÄDEL UNTERKIEFER FEHLFUNKTION

 

Der Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Es geht hier also um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur. Eine Form dieser Fehlfunktionen zeigt sich auch für den Laien deutlich erkennbar in der abnorm erhöhten Beanspruchung der Kaumuskulatur, zum Beispiel beim sogenannten Knirschen.

 

SPANNUNGSABBAU

 

Ein typisches Merkmal unserer heutigen Gesellschaft ist die chronische psychische Anspannung, bedingt durch berufliche, familiäre oder andere soziale Faktoren. Von solchem Stress sind nicht nur der Magen oder das "Nervenkostüm" besonders betroffen, nein, auch die Zähne sind ein allgemein bekanntes "Hilfsmittel", um angespannte Anspannung mit Hilfe der Kaumuskulatur abzuarbeiten.

WER LEIDET UNTER CMD?

Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass über 60 % der Bevölkerung Symptome einer Craniomandibulären Dysfunktion aufweisen. Den wenigsten Patienten aber auch Ärzten ist bekannt, dass Kopfschmerzen auch von der Kaumuskulatur verursacht sein können oder Beschwerden in den Ohren ihren Ursprung nicht im Mittelohr, sondern im Kiefergelenk haben können.

MÖGLICHE URSACHEN

 

Bisslage

Frühkontakte

Neue Füllungen oder neuer Zahnersatz

Insuffizienter Zahnersatz

Zahnschmerzen

Mundatmung

Gewalteinwirkung (Trauma)

Symptomliste CMD

Pressen oder Knirschen der Zähne

Keilförmige Defekte, Zahnschmerzen

oder empfindliche Zahnhälse

Zahnfleisch geht zurück

Unklare Bisslage der Zähne

Kauschwierigkeiten

Zahnlockerung

Zahnwanderung

Zahnabrasionen

Zahn stört beim Schließen

Schmerzen in den Kiefergelenken

Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke

Mund geht nicht richtig auf

Kieferschmerzen

Verspannungen morgens beim Aufwachen

Brennen oder taubes Gefühl in der Zunge

Kopfschmerzen

Nackensteifigkeit

Nackenschmerzen

Gesichtsschmerzen

Druck auf dem Kopf

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Hörminderung

Ohrenschmerzen

Schwindel

Augenflimmern

Schmerzen hinter den Augen

Doppeltsehen

Lichtempfindlichkeit

Sehstörungen

Schluckbeschwerden

Kloß im Hals

Schulterschmerzen

Taubheitsgefühl in den Armen oder Fingern

Gelenkschmerzen

Rückenschmerzen

Schlaflosigkeit

ZUSAMMENHANG UND MÖGLICHE URSACHEN

Prinzipiell kann jeder von diesem Krankheitsbild betroffen sein, vom Kleinkind bis zum Greis. Daher sollte man auch bei Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit Kopfschmerzen immer an die Möglichkeit einer CMD oder an Parafunktionen (Pressen oder Reiben auf den Zähnen) denken.

Am häufigsten trifft man diese Erkrankung bei Frauen (etwa acht Mal so häufig wie bei Männern). Aber auch Studierende im Prüfungsstress, Manager, Personen, die schwere persönliche Krisen erleben, können, vor allem durch Parafunktionen oder eine erhöhte Basisaktivität in der Muskulatur ausgelöst, eine CMD entwickeln. Stresskorrelierte Überaktivierung der Kaumuskulatur zeigt sich oft während des Schlafes (nächtliches Zähneknirschen).

Die CMD kann man nicht auf eine einzige Ursache oder einen Auslöser zurückführen. Vermutlich spielen viele Risikofaktoren eine Rolle. So nimmt man an, dass strukturelle und/oder funktionelle Disharmonien zwischen dem Unterkiefer und den Bezugssystemen für seine Bewegungen, dem Oberkiefer, dem Schädel und dem Thorax eine wesentliche Ursache für die Entstehung von einer CMD sein können. Oft kann man auch Verbindungen zu psychischen Stressfaktoren im Sinne großer emotionaler Belastung herstellen.

Zahnärztliche Faktoren

Zahlreiche Risikofaktoren sind auf Störungen zurückzuführen, die ein harmonisches biomechanisches Gleichgewicht im Kausystem beinträchtigen.

RISIKOFAKTOREN

Bisslage

Frühkontakte

Neue Füllungen oder neuer Zahnersatz

Insuffizienter Zahnersatz

Zahnschmerzen

Mundatmung

Gewalteinwirkung (Trauma)

Häufig sind heutzutage auch durch Autounfälle verursachte Schleudertraumen, bei denen der Kopf gewaltsam beschleunigt und verzögert wird. Nicht nur die Wirbelsäule oder die Kopf- und Nackenmuskulatur wird dabei häufig verletzt, auch das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach dem Unfall nehmen aber oft die Halssymptome und andere Nebenwirkungen die gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch. Deshalb wird leider zu wenig auf die Auswirkungen auf das Kausystem geachtet, obwohl im Schleudertrauma, wie natürlich bei allen direkten Kiefergelenkstraumen auch, ein hohes Risikopotential für die Entstehung einer CMD liegt.

Systemische Erkrankungen

Eine Cranimandibuläre Dysfunktion mit muskulären Schmerzsymptomen im Kopfbereich kann auch teil einer generalisierten Muskelerkrankung sein, wie etwa der Fibromyalgie.

Auch Allgemeinerkrankungen wie Polyarthritis oder Gicht lösen Symptome im Bereich der Kiefergelenke aus, sind aber meistens an vielen anderen Gelenken ebenfalls nachweisbar. Hier hat nur eine allgemeinärztliche Behandlung Aussicht und Erfolg, und der Zahnarzt kann gelegentlich begleitend helfen, indem er lokal die Kiefergelenke entlastet.

 

Psychische Faktoren

Menschen, die unter chronischem psychischen Stress leiden, die dauernd in Sorge um ihre Arbeitstelle, ihre Finanzen oder ihre Familie leben, zeigen oft auch eine erhöhte Basismuskelaktivität. Besonders betroffen davon ist die Kau- und Kopfmuskulatur.

Stress kann somit Parafunktionen auslösen, die sich durch unbewusstes Pressen oder Knirschen (Bruxismus) auf den Zahnreihen auszeichnen. Diese Aktivitäten können sowohl bei Tage als auch während des Schlafs beobachtet werden.

ZU GUTER LETZT

Im Mundbereich kommt hinzu, dass hier ohnehin ein hoher Therapiebedarf besteht, teils durch Kieferfehlwachstum, Karies oder Erkrankungen des Zahnhalteapparates bedingt. Therapeutische Maßnahmen wie Kieferregulierungen, Füllungen oder Zahnersatz entwickeln sich so zu einer immer größer werdenden Beanspruchung der natürlichen Anpassungsfähigkeit der beteiligten Gewebe in der gesamten Kopfregion.

Diese Vielzahl von Risikofaktoren kann dazu führen, dass im Zusammenspiel der weichen und festen Strukturen der Kopfregion ein immer größeres Ungleichgewicht auftritt. Die Muskulatur verspannt sich und wird schmerzhaft, die Zähne werden empfindlich oder nutzen sich übermäßig ab, die Kiefergelenke beginnen zu knacken oder schmerzen bei Bewegung.

MÖGLICHE THERAPIEN

Zahnärztliche Behandlung

Richtige Einschleifmassnahmen im Mund

Wartung von schlecht sitzenden Prothesen

T.E.N.S. (Transkutane Elektro-Neuro-Stimulation)

Diagnostische - Schienen -Therapie

Physikalische Therapie

Physiotherapie

Entspannungstechniken und Psychotherapie

Komplementäre Heilverfahren

Cranio-Sacrale Therapie

Akupunktur

Homöopathie

Kinesiologie

 
 
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